Vorbild des Monats

Serie Frauen der Bibel, Tipp des Monats

Vorbild des Monats

 

Eva

1. Mose 3,1-6

 

Eva war ohne Sünde. Sie lebte in Glückseligkeit im Garten Eden mit ihrem Mann Adam. Sie hatten beide ungetrübte und wunderbare Gemeinschaft mit Gott, der ihnen die ganze Schöpfung zur Verfügung gestellt hatte, damit sie darin leben sollten – mit einer Ausnahme: Der Baum von der Erkenntnis des Guten und Bösen in der Mitte des Gartens. Von diesem Baum zu essen hatte Gott ihnen verboten, da sie sonst sterben würden.

 

Wie kann uns Eva heute ein Vorbild für den Glauben sein?

Eva begegnet im Garten Eden dem Teufel in Schlangengestalt. Sie weiß nicht, dass es der Teufel ist, als er zu ihr spricht und welche Absichten er hat. Aber offensichtlich kennt er Gottes Anweisungen an die beiden Menschen, denn er konfrontiert Eva mit genau der einen Sache, die Eva nicht tun soll: Von der Frucht des Baumes der Erkenntnis des Guten und Bösen essen oder sie berühren.

Indem die Schlange die Anweisung Gottes in Frage stellt, greift sie Evas Beziehung zu Gott an, das Vertrauensverhältnis zu ihrem Schöpfer.

Satan zeigt Eva, was passiert, wenn sie von der Frucht isst: Sie hat einen kurzfristigen vermeintlichen Vorteil, indem sie Gut und Böse erkennt und so wie Gott sein wird. Er lügt ihr sogar dreist ins Gesicht: Keineswegs werdet ihr sterben!
Gott hatte Eva die letztendliche Konsequenz ihres Handelns aufgezeigt: Ungehorsam ist Sünde und führt zum Tod.

Auch heute noch versucht der Teufel, unsere Beziehung zu Gott zu zerstören. Sein Ziel ist es, Zweifel zu säen, unseren persönlichen Vorteil in den Vordergrund zu stellen und uns schließlich zum Ungehorsam zu bringen.
Wenn Gott uns Anweisungen für unser Leben gibt, denkt er bis zum Ende: Unsere Umgestaltung in das Bild Jesu und seine Verherrlichung in uns. Alles was dazu hilfreich und nötig ist, hat er uns in der Bibel mitgeteilt.

 

Was können wir von Eva lernen?

Eva ist in dem Zweifel, den der Teufel gestreut hat, alleine geblieben. Sie hatte zwei Autoritäten in ihrem Leben, die ihr hätten helfen können, aber sie ist weder zu ihrem Ehemann gegangen, um ihn um Rat zu fragen, noch zu Gott, um sich zu vergewissern, wie er seine Anweisung gemeint hatte.

Stattdessen hat sie sich von den rosa Fantasien des Teufels verleiten lassen, hat sich auf ihr eigenes Urteil verlassen und eine eigene Entscheidung getroffen.

Sei nicht wie Eva.

Wir werden jeden Tag mit Zweifeln und Verlockungen des Teufels bombardiert, mit Dingen, die auf den ersten Blick begehrenswert oder harmlos erscheinen, aber in Wahrheit zu Ungehorsam und Tod führen.

Bleibe nicht allein in deinem Zweifel und der Versuchung. Du hast mindestens eine Person in deinem Leben, die dir helfen kann: Jesus. Frage ihn um Rat und Weisung, lass dir helfen und dich von ihm unterstützen. Bitte um Weisheit, um Kraft, um Rat, um Freude – erwarte alles von ihm.

Vielleicht gibt es in deinem Leben und deiner Gemeinde eine im Glauben reife Frau oder eine Freundin, der du dich anvertrauen und um Rat fragen kann. Bitte sie um Hilfe und gemeinsames Gebet.

Eva ist uns ein Vorbild im Glauben, weil wir es genau anders als sie machen sollen.

Glauben bedeutet, Gott im Zweifel und der Versuchung zu vertrauen und seine Weisungen zu befolgen, weil wir wissen, dass er es gut mit uns meint.

 

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