Zwanzig Worte

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Zwanzig Worte

 

Wenn ich das erste Mal auf einem neuen Blog bin, gilt einer meiner ersten Blicke eigentlich der ‚tag cloud‘. Sie ist eines der interessantesten Dinge. Viele Blogs haben eine tag-cloud, also eine Wortwolke, die häufig auftauchende Schlüsselworte übersichtlich zusammenfasst. Ich finde, man kann gut daran erkennen, worum es in diesem Blog geht – viel besser, als beim Menü oder Kategorien.

Die cloud nämlich enthält auch Wörter, die Gefühle beschreiben, oder Ziele, Wünsche oder Eigenschaften usw. Das gibt einen viel tieferen Einblick, worum es dem Blogger wirklich geht und was ihm wichtig ist.

Ich bin von meiner eigenen cloud hier auf der Seite selbst überrascht worden. Bei meinem Blog z.B. ist eines der großen Worte „Herausforderung“. Das ist etwas, was in meinem Leben wichtig ist, da ich eher jemand bin, der erstmal abwartet und guckt, wie es so läuft.

Ich finde es immer wieder interessant, wie die cloud sich verändert – gewöhnlich nicht viel, aber es gibt doch so ein paar Worte, die einfach im Lauf der Zeit wichtiger werden als andere.

 

Meine Lebens-cloud

In meinem Leben ist es genauso: Bestimmte Dinge oder Werte sind heute wichtiger als sie es noch vor fünf Jahren waren und mich beschäftigen in zehn Jahren vielleicht ganz andere Sachen als heute. Im Lauf der Zeit verändert man sich eben genauso wie die Umstände.

Wenn ich heute in zwanzig Worten mich und mein Leben beschreiben oder zusammenfassen sollte und was mir wichtig ist, würde vielleicht u.a. folgendes dabei herauskommen: Blog, Schwestern, Heiligung, Licht, Zeit zum Ausruhen, Gott besser kennenlernen, immer wieder Vertrauen lernen, Zukunft, Ruhe, schöne Musik, Pflanzen, etwas erschaffen, mich selbst besser kennenlernen, Sinn finden, Nahrung.

Ich finde, das ist eine gute Sache, um herauszufinden, worum es mir gerade geht im Leben, was mich ausmacht und wo ich vielleicht hinwill. Und um sich selbst besser kennenzulernen. Es hilft, sich auf das Wesentliche zu konzentrieren und Prioritäten zu setzen. Allerdings sollte man das nicht als in Stein gemeißelte Definition empfinden, sondern als Bestandsaufnahme sehen – man hat die Freiheit, in ein paar Tagen, Wochen, Jahren die Liste umzuschreiben, einfach weil man selbst nicht in Stein gemeißelt ist.

Es kann auch dabei helfen, Dinge zu identifizieren, die vielleicht zu viel Platz einnehmen, störend sind, Energie fressen. Ich kann anhand so einer Übersicht besser erkennen, wenn ich zu viel Zeit mit einer Sache verbringe und dafür andere vernachlässige.

 

Folgende Fragen können dabei helfen:

  • Was ist mir wichtig?
  • Was nimmt in meinem Leben gerade großen Raum ein?
  • Was macht mich aus?
  • Womit verbringe ich viel Zeit?
  • Was sind meine Ziele für mich selbst?
  • Wofür gebe ich (regelmäßig) (viel) Geld aus?
  • Worüber mache ich mir Sorgen?
  • Woran habe ich Freude?
  • Welche Emotionen bestimmen mein Leben?

 

Welche zwanzig Worte würdest du aufschreiben? Was macht dich und dein Leben gerade aus?

 

4 Kommentare zu “Zwanzig Worte”

  1. Ulrike Nägele

    Meine 20 Worte Jesus, Gott, Glauben, Vertauen, Frieden, Kinder, Bewegung, Blog, Ernährung, Dankbarkeit, bedingungslose Liebe. Hoffnung, Freude, Liebe, Mut, ´Gedanken erneuern, Lobpreis, Gebet, Bibel , Segen

  2. fraufriede

    Liebe Ulrike,
    vielen Dank, dass du hier deine 20 Worte geteilt hast! 🙂
    Liebe Grüße von
    Friede

  3. Andreas Ferenc Süveges

    Vielen Dank für diesen Beitrag. Ich sehe nun die Wortwolke mit andern Augen.
    Liebe Grüße
    Andreas

  4. fraufriede

    Sehr gerne, Andreas! Das freut mich, so eine Wortwolke ist wirklich eine interessante Sache. 🙂 Liebe Grüße!

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